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Aktuelles

News der Woche vom 11.5.2020

Aus unserer Community

Rohstoff-Handelsplattform Leroma jetzt live ++ Das Düsseldorfer Start-up Leroma hat die erste Phase gezündet. Ihre Rohstoffdatenbank ist jetzt live und Rohstoffanbietern sind eingeladen, ihre Produkte in die Datenbank einzupflegen. Das Ziel von Leroma ist nichts Geringeres, als den Rohstoffhandel zu revolutionieren, denn bislang gibt es keinen zentralen Marktplatz für Rohstoffe der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der ersten Phase ist ebenfalls die Überschussbörse gestartet, die sich an Hersteller richtet. Wenn ein Auftrag wegfällt oder ein Produkt eingestellt wird, aber noch entsprechende Zutaten im Warenlager übrig sind, so können diese Überschüsse auf Leroma anderen Herstellern zum Kauf angeboten werden. Mit dieser Initiative will Leroma einen Beitrag leisten gegen Lebensmittelverschwendung.

Crop.Zone testet alternative Unkrautvernichtung ++ Das Aachener Start-up Crop.Zone hat in Zusammenarbeit mit der Universität Aachen eine physikalisch-chemische Lösung entwickelt, die Ackerunkräuter mit Strom bekämpft und zur Verbesserung der Leitfähigkeit eine Flüssigkeit versprüht. Der Prototyp ist nun im Feldtest. Gründer Dirk Vandenhirtz sieht die Anwendung besonders als Alternative zum chemischen Pflanzenschutz bei Rübe und Kartoffeln, da Herbizide bei diesen Ackerfrüchten teilweise wegreguliert wurden, teils aufgrund von Mehrfach-Resistenzen nicht mehr anschlagen. Details in Agrar Heute

Pfeifer und Langen setzt auf Naturkost ++ Laut Informationen der Lebensmittelzeitung baut die Holding des Zucker- und Snackkonzerns Pfeifer & Langen ein neues Geschäftsfeld auf: Das Unternehmen hat sich eine Naturkost-Sparte zusammengekauft. Sie soll bald europäischer Marktführer für Quinoa sein. Im letzten Jahr hatte sich der Konzern bereits an Amidori beteiligt, um sich strategisch im Wachstumsmarkt der pflanzlichen Proteine aufzustellen.

Picnic testet Sonntagslieferung ++ In Viersen will der Online-Supermarkt Picnic testweise von der Möglichkeit der Sonntagsöffnung Gebrauch machen, welche die Politik Anfang März auch für die traditionellen stationären Supermärkte zugelassen hatte. Während der klassische LEH die Erweiterung der Öffnungstage mit Verweis auf die Überlastung der Mitarbeiter ablehnte, bot Picnic zunächst eine Sonntagslieferung für medizinisches Personal an. Nun wolle Picnic die Sonntagsauslieferung auf alle Kunde ausdehnen, so Geschäftsführer Frederic Knaudt gegenüber der Welt.

Trendbeobachtungen

Die Deutschen haben Online-Shopping für den täglichen Bedarf entdeckt ++ Passend zur Nachricht von Picnic, meldet der bevh für März und April ein e-Commerce Wachstum in den Kategorien Lebensmittel (+101 Prozent), Medikamente (+87,3 Prozent), Drogeriewaren (+55,1 Prozent) und Tierbedarf (+20,2 Prozent).

Abfall zu Gold machen ++ Kreislaufwirtschaft und Verpackungsmaterialien – die Kombination ist das Thema der Stunde. Zumindest nach Ansicht der Investoren-Gemeinschaft. So hat Varden, ein australisches Start-up für nachhaltige Verpackungsmaterialien sich ein Investment i.H.v. US$ 2,2 Mio. sichern können von Horizons Ventures, dem Family Office von Li Ka-shing. Die Technology von Varden verwendet Abfälle des Zuckerrohrs, um ein papierähnliches Verpackungsmaterial herzustellen, dass die funktionalen Eigenschaften von Plastik hat. Das in Melbourne ansässige Unternehmen hat als Prototypen eine Kaffee-Kapsel entwickelt und plant mit dem Funding eine Produktionsanlage zu bauen, die jährlich 20 Millionen Einheiten produziert.  

In Hong Kong hingegen investiert Alibaba US$ 6 Mio. in kompostierbares Einmal-Geschirr. Aus Bambusfasern und Zuckerrohr ist das Material entwickelt, aus dem Ecoinno seine Produkte herstellt. Die Naturmaterialien sollen innerhalb von 75 Tagen kompostieren. Sie sind bereits in den USA und Europa zugelassen. Das Investment durch den Alibaba Entrepreneurs Fund soll den Aufbau der Produktionskapazitäten ermöglichen.

In NRW entwickelt das Start-up Simply Meal aktuell nachhaltige Alternativen zu Einweggeschirr aus Rohstoff-Abfällen der regionalen Lebensmittelindustrie.

Von unseren Partnern

Social Start-ups bewerbt euch jetzt auf die Programme der Impact Factory ++ Frist 17. Mai ++  Egal ob ihr noch in der Ideensammlung seid, oder schon im Markt, die Impact Factory bietet Acceleratoren-Programme für drei verschiedene Entwicklungsstufen. Mehr Infos: www.impact-factory.de

Kitchentown Berlin sucht Bewerber zum Acceleratoren-Programm ++ Kitchentown Berlin ist ein Joint Venture der Bahlsen-Gruppe und dem US-Incubator Kitchentown. Am Alexanderplatz ist auf 1.000 Quadratmetern einen Coworking-Space, ein Entwicklungslabor und eine Produktionsküche entstanden, in der junge Food-Unternehmen in Berlin ihre Lebensmittel-Konzepte testen und starten können. Zusätzlich bietet Kitchentown ein sechsmonatiges Accelerator-Programm an, das neben dem Zugang zu Infrastruktur und Netzwerk auch eine Frühphasenfinanzierung umfasst. Sie beläuft sich auf eine Höhe von 30.000 € für 6 % der Unternehmensanteile. Gesucht sind Early Start Start-ups, gerne auch noch ohne finales Produkt „Wir können die Firmen sehr gut bis zum Proof of Concept, Proof of Market und bei den ersten Schritten im Roll-Out D-A-CH oder Direct to Consumer begleiten,“ konkretisiert Eike Kieras, Co-Founder Kitchentown das Angebot.

Die Bewerbung erfolgt über diese Website. Da das Programm laufend passende Start-ups aufnimmt, gibt es keine Bewerbungsfrist. Eine Relocation nach Berlin für die Dauer des Programms ist nicht erforderlich.

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