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Raccoon: Vegane Sportschokolade aus Düsseldorf

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„Es wird Zeit für Schokolade, die mehr kann“ fordert Raccoon, die vegane Protein Choc aus Düsseldorf. Was die beiden Gründer Jessica Ludwig und Matthias Ludwig damit meinen? Eine rundherum nachhaltige Alternative zur herkömmlicher Schokolade, die auch noch gesünder ist: Bio-Rohstoffe, fair gehandelter Kakao, kompostierbare Verpackung. Gesünder wird die Protein Choc durch den hohen Anteil von Protein (22% statt der rund 7% in klassischer Zartbitterschokolade) und nur 25% Kokosblütenzucker (deutlich weniger Zucker als normale Schokolade, plus verzögerter Insulinausstoß verglichen mit raffiniertem Zucker).

„Raccoon ist die erste sportliche Schokolade mit der Extraportion Protein und ohne raffinierten Zucker,“ erklärt Matthias. „Wir verbinden den Genuss einer Tafel Schokolade mit besseren Nährwerten“.

Die Idee kommt an bei den gesundheitsbewussten Naschkatzen (oder sollten wir lieber Waschbären sagen?): beim Startnext Crowdfunding-Wettbewerb im Herbst 2018 konnte Raccoon 611 Unterstützer gewinnen und über 18,000 EUR einsammeln, die in die Produktion von neuen Sorten investiert wurde. Aktuell sind im Online-Shop elf Geschmacksrichtungen von der klassischen Vollmilch über Erdnuss & Meersalz zu weißer Choc mit Himbeere und Amaranth zu finden.

Die innovative Rezeptur hat Raccoon dabei auch vor die ein oder andere Herausforderung gestellt. Wie spätestens durch die Lemonaid Diskussion allen bekannt ist, sind verarbeitet Lebensmittel in Deutschland strikten Bestimmungen unterworfen. Verordnungen regeln, wieviel Zucker in Lemonade sein muss, damit das Getränk nicht als Erfrischungsgetränk gilt. Gleiches gilt für Schokolade. Die Kakaoverordnung definiert ganz klar, was eine Schokolade ist. „Die Kakaoverordnung war für uns immer ein großes und eher lästiges Thema. So wie sie ausgestaltet ist, halte ich sie eher für eine Bremse von Innovationen. Grundsätzliche Regeln finde ich gut, manchmal sind diese aber nicht flexibel und zeitgemäß. Wenn eine Milka sich mit einem Kakaoanteil von 30% Schokolade nennen kann (weil dafür Milch drin ist), wir das aber mit einem Kakaoanteil von 42% nicht dürfen (weil keine Milch drin ist), dann ist das in meinen Augen kein Verbraucherschutz,“ so Matthias. Aktuell verkaufen Raccoon ihr Produkt offiziell als Schokoladen-Kuvertüre.  „Solche Verordnungen werden sich in den kommenden Jahren vielleicht auch etwas ändern, weil sich das Konsumverhalten ändert. Da aber auch viel Lobbyismus der großen Spieler in diesen Verordnungen steckt, könnte das ein langer und steiniger Weg werden.“

Dem Erfolg tut das aber keinen Abbruch. Nach erfolgreichem Launch und ebenso dem beindruckenden Crowdfunding-Erfolg konnten Jessica und Matthias nun auch einen Business Angel von der Mission „gesunde Schokolade“ überzeugen, nachdem sie die Anfangsfinanzierung ihre Start-ups  zu Beginn nach klassischer Bootstrapping-Manier gestemmt haben.

Mit dieser Unterstützung steht in 2019 der Ausbau der LEH-Präsenz auf der Agenda. Aktuell sind die Produkte neben dem Direktverkauf im Internet und auf Events bundesweit bei Kaufland, sowie ausgewählten Edeka und REWE Märkten zu finden.

Was bietest du dem Netzwerk an? Wir stehen anderen Gründern und Gründungsinteressierten gerne zum Austausch zur Verfügung, gerade wenn es um Food Startups geht. Man kann sich viele Fehler sparen, indem man mit Menschen spricht, die ähnliche Situationen schon durchlebt haben. Das hat auch uns am Anfang enorm weitergebracht.

Wie kann dich das Netzwerk unterstützen? Auf der anderen Seite sind auch wir immer dankbar für Anregungen oder interessante Kontakte. Gerade im Vertrieb ist es schon hilfreich, wenn ein persönlicher Kontakt vermittelt wird.

Firma: raccoon foods GmbH

Gründungsjahr: 2017

Website: www.raccoonchoc.de

Social Media: Facebook , Instagram

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